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Traum-Marathon in der Pfalz am
16.10.2005
Einen gelungenen Abschluß der Bike-Saison durften 5
Mitglieder des TUS Peterberg (Hansi u. Peter Kaufmann, Oliver, Andreas Groß
und Hermann Backes) bei der Teilnahme am MTB-Wasgau-Marathon in
Lemberg erfahren.
Getreu dem Motto "Quäl dich" erlebten die Trial-Spezialisten Mountainbiken
in Vollendung. Vier Biker machten sich auf die 107 km Langdistanz und ein
Biker fuhr aus Solidarität mit seinen Eppelborner Kollegen die 84 km-Strecke
(beste Grüße an dieser Stelle an die Eppelborner Radfreunde). Der Start
erfolgte bei fast frostigen 3 Grad Celsius bei bestem sonnigem Herbstwetter
gegen 8.45 Uhr in entspannter Atmosphäre ohne Zeitdruck. Bereits während
der Warmlaufphase bei gemäßigtem Tempo erlebten die Teilnehmer schon nach
wenigen Kilometern Highspeed-Downhills in höchster Vollendung. Getreu dem
Motto – je steiler, umso geiler aber dennoch mit gebotener Achtung vor den
tiefen Auswaschungen durch Schwemmsand tastete man sich an die geilsten Wege
der diesjährigen Strecke heran. So verlangte der sog. "Freefall" mit einem
Gefälle von 37%, Kehre an Kehre den Teilnehmern höchste Konzentration ab. In
diesem Single-Trail-Paradies waren die Freudenjauchzer der Biker nach den
vielen soooo spektakulären Abfahrten zu hören. Auch eine nur schwer fahrbare
steile Treppenpassage wurde von den saarländischen Teilnehmern ohne jegliche
Blessuren gemeistert. Die sich anschließenden gemäßigten Bergaufpassagen
waren alle gut fahrbar. Wenige High-Speed-Abfahrten auf breitem teils
sandigem aber auch schon mal geteertem Weg sorgten beim Hinabsurfen für
Entspannung und Abwechslung. Sensationell, sausteil, steinig und äußerst
anspruchsvoll waren die Abfahrten in die sog. alte Keltenfeste. Am
Teufelstisch stand der nächste Adrenalin-Kick bevor. Nahezu senkrecht bei
einem Gefälle von 38 Grad entstanden regelrechte Glücksgefühle bei
megasteiler Abfahrt. Stellenweise waren echt knifflige Wurzelteppiche zu
überwinden. Schön daß sich der Wettergott an diesem Tag von der besten Seite
zeigte und die Temperaturen langsam auf 14 Grad absteigen ließ. Weitere
hammerharte Super-Downhills auf schmalen felsigen Pfaden ließen die sich
anschließenden Höhenmeter bergauf schnell vergessen. Gespannt auf den
weiteren Streckenverlauf stürzte man sich kamikazegleich wieder die extrem
schräg verlaufende Böschung hinunter und die Langstreckler durften am Ende
den sog. „Freefall“ ein zweites Mal durchfahren. Ohne jegliche Verletzungen
und bei am Ende immer noch guter Kondition ging ein bestens organisierter
Traummarathon nach 2500 hm und 107 km zu Ende. Höchstes Kompliment an den
Veranstalter. Man war sich einig, dass der Wasgau ein Eldorado für
Technikfreaks ist. Der Marathon gehört sicherlich zu den besten noch
fahrbaren Veranstaltungen in der näheren Umgebung und ist allen
Hardcore-Bikern wärmstens zu empfehlen. |