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Freerider Tour der Hardgesottenen |
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Die diesjährige Arlbergtour stand unter dem Motto,
quälen bis das Wasser läuft und je steiler desto geiler. |
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| Die Mannschaft bestätigte, dass
die Vorbereitungen in angemessenem Umfang stattgefunden haben. Leider
musste jedoch festgestellt werden, dass die individuellen Maßstäbe der
Teilnehmer unterschiedlich waren. |
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Bereits am ersten Tag wurden
Rekorde aufgestellt. In schwierigstem Buckelpisten-Gelände legte ein
Senior eine traumhafte Kür hin. Er entledigte sich graziös während der
Fahrt von seinen Skiern, Stöcken, sowie allen anderen nicht fest mit dem
Körper verbundenen Gegenständen und schoss in tiefster Rennrodelhaltung
den Hang hinab. Nur das Camelbag konnte schwerste Blessuren und
Schlimmeres verhindern. Die Mannschaft staunte nur mit den Worten
„Vorsicht, Vorsicht, oh weh, oh leck“. Nachdem halb Österreich beim
Sammeln des verlorenen Equipments behilflich war, konnte die Fahrt nach
einer halben Stunde fortgesetzt werden. |
| Kaum waren die
Koordinationsprobleme überwunden, ging es mit technischen
Schwierigkeiten weiter. Die ultraleicht Bindung, Marke „Kirmesware“ (Fritschi),
aus Weltall erprobtem Plastik, gab im Tiefschnee den Geist auf.
–Tatsächlich ein Bindungsproblem oder vielleicht doch eine
Soll-Bruchstelle, die Konditionsprobleme vertuschen sollte. Es wird noch
darüber spekuliert ob es ein Materialfehler, unsachgemäße Handhabung
oder ein Fahrfehler war – alles wäre denkbar. |
| Am zweiten Tag zogen wir unsere
Kurven im prominenten Skigebiet Lech/Zürs. |
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Es bestätigte sich, dass die
Schneequalität hier noch besser war als in St. Anton. Herrliche
Carving-Pisten und anspruchsvolle Buckelpisten, sowie die extreme
Skirouten vom Rüffikopf nach Lech, haben alles abverlangt und waren
gleichzeitig die idealen Vorbereitungen auf die Jagd nach Höhenmetern am
nächsten Tag in St. Anton. |
| Der dritte Tag schließlich, nach
langer Warmlaufphase bis zum Oberschenkelbrennen, ließ vermuten, dass
dieser rekordverdächtig wird. Nach 7300 Hm zur Mittagspause, rückte das
Ziel in greifbare Nähe. Auf Grund unterschiedlicher Prioritäten wurde
nur von einem Teil der Gruppe die Rekordjagd fortgesetzt.
Ausschlaggebend für das Erreichen des Rekords waren die schnelleren
Lifte und die Ausnutzung des Liftbetriebs bis zur letzten Minute. |
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Am Ende standen gemessene 10500
Hm auf dem Höhenmesser. |
| Dieser Triumph der seit Jahren
angestrebt wird musste beim Mooserwirt gebührend gefeiert werden. Schade
das nicht die gesamte Gruppe an diesem Erfolg teilnehmen konnte. Durch
diesen Höhenrausch konnten die schönen und tollen Frauen beim Mooserwirt
nur noch verschwommen wahrgenommen werden. |
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Der letzte Tag sollte
eigentlich nur ein lockeres Ausfahren werden, jedoch das schöne Wetter
zwang uns wiederum in die Steilhänge um den besten Schnee zu finden. |
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Fazit:
4 Tage Kaiserwetter, sehr guter Schnee, täglich schweißdurchnässte
Skiklamotten, (fast) keine Blessuren und eine tolle Truppe. So war
Arlberg 2003. Nun dann – auf ein Wiedersehen im Jänna 2004 bei unserer
Vermieterin Oma Schmid.
Ziel für 2004:
Die beiden Rendl Fahrer sollen ebenfalls in den erlauchten Kreis der
10000er eingereiht werden. Alle haben sich bereiterklärt ihnen
tatkräftig beim Training und bei der Ausführung dieses hochgesteckten
Ziels unter die Arme zu greifen. Kopf hoch Rendl Fahrer – 2004 wird es
schon klappen.
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Die Altmeister bei der Tourplanung |
Live Auftritt im Piccadilly |
Apres Ski vom Feinsten |
Nur hier konnte man kurz ruhen |
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