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Zunächst
startete man am Freitag, dem 06.07.2001, die Karlsruhe – Lörrach-Tour,
eine Tour, die parallel zum bekanntesten Fernwanderweg Deutschlands,
dem Westweg über den Schwarzwaldhauptkamm führt.
Der erste Tag erwies sich infolge fehlender Markierungsschilder als
sehr anspruchsvoll. Nach 100 km (= 1650 hm) wurde nach einer
abenteuerlichen Single –Trial -Abfahrt endlich in Forbach Quartier
bezogen.
Eine Abkühlung im „Montana-Naturbad“ mit einer gehörigen Portion
Weizenbier erweckte wieder die totgeglaubten Lebensgeister. |
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Mit
neuem Schwung ging´s durch die in der vergangenen Nacht nach Unwetter
teils dramatisch zerstörte Landschaft. Etliche Tragepassagen infolge
von Windbruch sowie die Ungewissheit einer Etappenzielankunft
strapazierten die Biker in höchstem Maße. |
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Erschwert
durch eine ca. dreistündige Zwangspause auf Harald-Junke-Niveau wurde
dennoch eine 100 km Etappe in tiefem Gelände bis in die späten
Abendstunden geschafft. |
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Ein
ganz besonderes Lob an den Neueinsteiger -hallo Markus- der auch ohne
Warmlaufphase diese 1600 hm-Tour locker wegsteckte. |
| Diese
Etappe war dadurch gekennzeichnet, dass man in den letzten 40 km
unvorhergesehen nur Waldgebiete ohne jegliche Zivilisation mit
geringem Wasservorrat durchfahren musste. |
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Die
dritte Etappe verlief planmäßig und nach knapp 100 Km war der
Titisee erreicht. Nach dem Besuch eines Insiderlokals war den
gestressten Bikern schnell klar, wie der Name des Titisees entstanden
ist. (Infolge der guten Aussichten wurde die Lokalität an diesem
Abend gleich mehrfach besucht). |
| Der
letzte Tag zeichnete sich durch die höchsten Bergetappen aus. Zu
Beginn wurde nach einer unplanmäßigen 20 km Warmlaufphase der
Anstieg des 1400 m hochgelegenen Feldberges in Angriff genommen. Die
danach anvisierte Kaffeefahrt erwies sich wiederum als eine
konditionsfordernde von Höhenmetern gekennzeichnete Etappe, die über
die Höhen Todtnauberg, Muggenbrunn und Wiedner Eck führte. Bei der
folgenden 15 km langen Talabfahrt durch das Münstertal und der
anschließenden Rückfahrt mit dem Zug war erstmals Aufatmen angesagt. |
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PS:
Widrigste
Witterungsbedingungen, fehlende Markierungen und die liebevolle Rücksicht
auf die Familien haben ein geringfügiges Abweichen von der
ursprünglich geplanten Route ab Belchen erfordert. Dennoch
wurden mehr Höhenmeter und auch mehr Kilometer als geplant zurückgelegt.
Die Tourteilnehmer sind alle wohlauf und visieren bereits für nächstes
Jahr eine Auslandsetappe an!
Zur
Nachahmung empfiehlt sich diese Tour der fortgeschrittenen
Donnerstagstruppe sowie einigen älteren Dienstagsradlern!
Autor: Hermann Backes
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| Zum
Schluss noch einige Bilder: |
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