Traum-Garda-biking 2006
     

 

  Alpines Terrain, mediterranes Flair, sportliches Publikum, mörderische Auffahrten, grandiose Panoramablicke, extreme Downhills  …. etwas für TuS Peterberger!  

Endlich hatten es die Dienstagsbiker geschafft, sich zum Traumziel Gardasee durchzuringen. Übernächtigt kamen am Samstag dem 02. Sept. 2006 fünf unermüdliche Biker in Torbole im Hotel Villa Rosa an. Nach dem zünftigen Frühstück wurden gleich die Romarzolo Trials unter die Räder genommen.

Nach lockerem Einrollen bis Arco sollten wir erfahren, was „Moser Guide“ unter 5 Sternen Technik versteht. Insbesondere die Downhills forderten uns bis an die Grenzen. Teilstücke konnten nur schiebend bewältigt werden.

Der Höhepunkt des Tages war der Abstecher und das Schwimmen im glasklaren, türkis-grünen Tenno See. Leider wollten sich nicht alle Teilnehmer wegen fehlender Umkleiden, Badehosen und Wassertemperaturen unter 24 Grad  an der Erfrischung beteiligen ….verstockte Weicheier!!!!!!

Für den 2. Tag stand der Klassiker „Tremalzo“ auf dem Plan (56 km, 2250 hm). Der mittelschwere Aufstieg über die alte Ponalestraße über Pregasina zum Passo Rocchetta verschafften uns die ersten genialen Ausblicke aus 1100 m Höhe auf den Gardasee und die umliegende Bergwelt.
Mit reduzierter Mannschaft ging es über anspruchvolle Single Trails weiter  über Passo Nota, Richtung Tremalzo Pass. Die schweißtreibende, nicht endend wollende Schotterauffahrt in sengender Hitze führte uns auf 1720 m NN durch den Tremalzo Tunnel zum höchsten Punkt der Tour.
Atemnot wurde mit hohen Ozonwerten begründet und bei der Einkehr im „Rifugio Garda“ mit Weizenbier und Spagetti geheilt.
Die Strapazen wurden mit einer rasanten Abfahrt zum Ledro See belohnt. Ein alternder, an sich hoch erfahrener Alpinist ist glatt am Ledro See (ca. 5 km Durchmesser) vorbeigeschossen und konnte damit nicht am kollektiven Schwimmen teilnehmen.
In rasanter Abfahrt ging es nun nach Riva del Garda zum verdienten Apres Bike.
Am dritten Tag stand die Tour „Corno della Paura“ auf dem Programm. Morgen-Sprint nach Malcesine zur Funivia (Seilbahn). Leider hatte die Dämlichkeit an der Kasse kein Einsehen und wollte uns eine zweistündige Zwangspause verordnen. Schnell umdisponiert ging es im Schweinsgalopp  zurück nach Torbole und dann mit dem Bus ein Stück in Richtung Monte Altissimo.
Der Aufstieg gestaltete sich von schwer über sehr schwer fahrend bis schwäär lang schiebend zum „Rifugio Altissimo“ (2060 NN) mit der hochalpinen „Bike Service Station“ von „Mecki´s Bike & Coffee“.
Eine abwechslungsreiche Weiterfahrt führte uns zu dem Punkt an dem unser „Moser Bike Guide“ versagte. Eine nicht endend wollende Schotter Auffahrt führte uns in eine Sackgasse.

Dank GPS-Gerät konnten wir über unwegsame Waldhänge die rettende „Strada del Monte Baldo“ erreichen. Nach einer Druckbetankung (Bier) am Bus ging es übermütig, mehrere PKW überholend, mit dem Bike downwärts über Nago Richtung Torbole.

Nach Kenntnis der Fahrpläne haben wir am 4. Tag den Aufstieg mit der Seilbahn zum Monte Baldo rechtzeitig geschafft.
Im munteren Auf und Ab ging es zum ersten Highlight dieser grandiosen Tagestour.  Vom „Corno della Paura“ hatte man einen überwältigenden Ausblick ins Etschtal.
Die nachfolgenden Auf- und Abstiege immer vorbei an der Bergkante gespickt mit spektakulären Tunneldurchfahrten  boten unvergessliche Ausblicke. Nach gefahrenen 64 km bei 1800 hm erreichten wir den Ausgangspunkt für den  einzigartigen, gerade noch fahrbaren Single Trail.
Von hier surften wir über ein Geröllmeer 1200 hm auf 7 km nach Malcesine.  Die Ausgewogenheit der Auf- und Abstiege, die landschaftlichen Impressionen und die Herausforderungen des Downhill waren ausschlaggebend  die Tagesetappe als „Best of Gardasee“ zu küren.

Schnell ein Bier, geduscht, 4-Gänge Menü und dann Augenpflege an der Strandpromenade von Torbole.

 
Der letzte Tag begann mit einem gemeinsamen vorfrühstücklichen Befeuchten  des  Revuekörpers im Gardasee. Angeturned stiegen wir in die Tour „Monte Velo“ ein.
Teilstücke mit Steigungen von 28% brachten die Kopfdichtung zum Platzen und unerwartet Biker selbst mit hochritzeliger (34er) Übersetzung zum Absteigen.
Nach dieser abwechslungsreichen „6 Sterne Kondition-Tour“ erfrischten wir uns im Hotel Pool und traten nach einem Abschlussessen mit einem extremen Endorphine - Level die Heimreise an.
     

Anspruchsvolle Traumtour mit den richtigen Einblicken machte die Tour zu dem diesjährigen Bike Highlight.

 

 

 

 

 

 

Die Planungen für 2007 laufen bereits. Interessierte sollten schnellstens mit dem Training beginnen.